12.360 Tonnen Gips gegen den Rotschlamm

Auch aus der Mátra Kraftwerk Geschlossene Aktiengesellschaft wurden mehrere tausend Tonnen Gips zum Katastrophengebiet geliefert, auf die Bitte des für den Umweltschutz verantwortlichen Staatssekretariats.

Wir haben übernommen, ohne Gegenleistung so viel Gips sicherzustellen, wie viel von den Aufsichts- und Fachorganisationen nötig gefunden werden. Die Neutralisierung des Rotschlammes durch Gips wird vom Ministerium gesteuert. In Ungarn gibt es weniges natürliches Gipsvorkommen, auch deshalb wird unsere Hilfe benötigt, die wir auch gerne machen. Der Gips ist ein Nebenprodukt der Rauchgasentschwefelung im Kraftwerk – teilte József Valaska Vorstandsvorsitzender der Firma mit. Als ein Teil der Beseitigung des Schadens wurde Neutralisierungsgips zur Minderung der laugigen chemischen Wirkung im Innenbereich der Siedlung Kolontár und neben der Siedlung in den Fluss gegossen. Durch diese Handlung wurde vorgebeugt, damit der Rotschlamm, wenn dieser die Flüsse Raab und Mosoni-Donau erreicht, keine schwere Umweltbeschädigung verursacht. Außerdem wurde der Gips auch auf allen solchen Ackerbodenflächen ausgebreitet, die mit dem Rotschlamm in Berührung gekommen ist. Wir fügen den bestätigenden Brief des Hauptdirektors für Wasserwirtschaft und Umweltschutz bei.