300 neue Arbeitsplätze in 2 Jahren im Gewerbepark des Mátra Kraftwerkes

Gewerbepark

Der Gewerbepark des Mátra Kraftwerkes hat im November 2007 das Recht zur Benutzung des Titels Gewerbepark erhalten. Das erste Jahr des Gewerbeparks (2008) wurde durch den Start der betriebe der größeren angesiedelten Unternehmungen sowie die Organisierung der Praxis der Dienstleistungen und der Kontakthaltung geprägt. Diese Werke wurden bis zum I. Quartal 2009 bereits mit in  den Verträgen gebundenen Kapazitäten betrieben, dabei zeigt die gekaufte Strommenge einen Anstieg.

 Wir haben von der Tätigkeit 2008 an das Wirtschaftsministerium, mit dem wir zur Benutzung des Titels Gewerbepark einen Vertrag abgeschlossen haben, einen Bericht erstattet. Das Ministerium hat den bericht angenommen. Die Entwicklung des Gewerbeparks wird nachstehend vorgestellt:

 

 
  IV. Quartal 2007 I. Quartal 2009
Anzahl der angesiedelten Unternehmen (Stück)              13             24
Anzahl der Beschäftigte (MA)            1 574           1 871
Wert der Investitionen der Unternehmen (Mio. Ft)             520          13 491
Erlös der Unternehmen (Mio. Ft)           13 167          37 726
Exporterlös der Unternehmen (Mio. Ft)            1 361           4 108
Exportanteil der Erzeugung der Unternehmen (%)             10%             11%
Anteil der angesiedelten Fläche (%)             84%             94%

 

 

Mátra hat als erstes Kraftwerk in Mitteleuropa das eine Entschwefelungsanlage zur Rauchgasreinigung („REA”) eingebaut hat.

 

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- Die Entschwefelungsanlage wurde gleichzeitig zum Retrofit der 200-MW-Blöcke mit einer Investition von etwa 20 Mrd. Forint errichtet und hat am 1. Oktober 2000 mit ihrem kommerziellen betrieb begonnen.

 -   Der Rauchgaswäscher wurde mit einer in Europa einziger Lösung in den Trockenkühltürmen Typ Heller-Forgó aufgestellt.

 -   Das nasse Kalksteinsuspensionsverfahren trennt 98% des Schwefelgehaltes und 90% des Staubgehaltes des Rauchgas ab. 

-   Der Wasserbedarf der Entschwefelung beträgt 2,9 Mio. m3/a und der Kalksteinbedarf 350 Tt/a.  

-  Im Ergebnis des Prozesses entsteht Gips in einer Menge von etwa 600 Tt/a, den Mátra an die Bauindustrie verkauft, u. a. an die Gewerbeparkfirmen Rigips und Baumit.  

-   Die Anlage und die zugehörigen Hochleistungssaugzüge haben den Eigenverbrauch des Kraftwerkes um etwa 25% erhöht.

 



   Ein Teil des REA-Gipses wird durch die Baumit Kft zur Herstellung von Alpha-Halbhydrat verwendet.      

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Errichtung des Alpha-Halbhydratwerkes wurde im III. Quartal 2007 im bereich des Mátra Kraftwerkes begonnen. -  Das Werk hat seinen Regelbetrieb im III. Quartal 2008 begonnen.-  Das Mátra Kraftwerk sichert für die Herstellung jährlich 130.000 t Gips. -  Mátra verkauft über den Gips hinaus Strom (2,1 MW – 1,2 GWh), Dampf (12,4 MW – 20 t/h), Gebrauchswasser (3 Tm3/a) und Trinkwasser in einem Wert von insgesamt 3-400 Mio. Ft) an Baumit  -  Baumit hat vor, ihre Fertigungskapazität auf Basis der Entwicklungspläne von Mátra zu erweitern..          

Die Fa. Rigips fertigt 20 Mio. m2 Gipsplatte aus dem Kraftwerksnebenprodukt Gips im Gewerbepark des Mátra Kraftwerkes

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-          Der Bau der Gipsplattenfabrik begann im II. Quartal 2007

-          Das Werk nahm seinen Betrieb im III. Quartal 2008 auf

-          Die Mátra Kraftwerk GAG sichert 140.000 t/a REA-Gips für das Werk.

-          Über den Gipsverkauf hinaus liefert Mátra Strom mit einer Kapazität von 2,5 MW i. H. von 24,5 GWh/a-

          Die Langfristpläne enthalten den Ausbau des Anschlussgleises ans Werk und auch den Anschluss an das Werkbahnnetz von Mátra.  

         Der Gipsrest wird durch die Zementfabriken verwertet

 

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MSZ 4717:1999

 

 

Regelungsstoffe der Zementbindung mit CaSO4 -Gehalt künstlicher Abstammung  

 

Qualitätsanforderungen  

 

Eigenschaft Vorschrift  
CaSO4.2H2O-Gehalt, m/m%, mindestens 90  
Kristallwasserfreier CaSO4 -Gehalt, m/m%, mindestens 70      
SO3- Gehalt m/m%, mindestens 40      
Wasserlöslichkeit, g CaSO4 / dm3 2,0      
Sulfidschwefel, m/m%, höchstens 0,2      
Chloridgehalt, m/m%, höchstens 0,1      
P2O5-Gehalt, m/m%, höchstens 0,3      
Freier CaO-tartalom, m/m%, höchstens 1,0      
Physikalische-chemische Kennwerte des REA-Gipses      
Eigenschaft Vorschrift  
Feuchtegehalt % <10  
CaSO4.2H2O-Gehalt, m/m% 93-95      
CaSO3.1/2H2O-Gehalt, m/m% ~0,4      
SO3-Gehalt m/m%, mindestens ~45      
Wasserlöslichkeit, g CaSO4 / dm3 ~2      
Sulfidschwefel, m/m% <0,2      
Chloridgehalt, m/m% <0,1      
P2O5- Gehalt, m/m% <0,3      
CaCO3-Gehalt, m/m% .2-3      

 

 Auch das Verbrennungsprodukt der Kohle, die Asche wird in der Zementherstellung verwertet.

 

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 Verwertung der Asche

•          Nach der letzten Elexstufe hat sie eine Mehlfeinheit

•          Als Bindungsverzugsstoff bei der Herstellung vom Perlitzement

•          entstehen 1,2 Mio. t

•          250 Tt verkaufbar

•          nicht gefährlicher Stoff

•          Auch die direkte Untermischung in den Beton ist aufgrund der hohen freien Ca-Radikale zugelassen.

•          Der Ascherest ist das Bindemittel der Schlacke in der Dickschlammtechnologie, wo im Wesentlichen ein Aschebeton hergestellt wird, der die Verschmutzung des Grundwassers verhindert. 

 Das erste Biodieselwerk (Pflanzenölwerk) funktioniert in Symbiose
mit Mátra im Gewerbepark

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 -          Der Bau des Pflanzenölwerkes der Zöldolaj BB Zrt wurde im IV. Quartal 2006 begonnen

-          Das Werk nahm seinen Betrieb im III. Quartal 2007 auf

-          Mátra liefert Strom (2 MW - 15 GWh/a) und Dampf (9,2 MW - 12 t/h), darüber hinaus Trinkwasser- und Bahnversorgung in einem Wert von 150-200 Mio. Ft/a an das Pflanzenölwerk.

-          Der Ölkuchen als Nebenprodukt der Pflanzenölfertigung wird - abhängig von den jeweiligen Marktverhältnissen - von Mátra übernommen und als Biomasse-Brennstoff verwertet, somit ist die Verwertung des Nebenproduktes bedeutender Menge örtlich gelöst.

-          In den Langfristplänen ist die Erweiterung des Pflanzenölwerkes zur Erhöhung der Effizienz der Ölgewinnung enthalten