Die Mátra Kraftwerk GAG führt ein Umweltsteuerungssystem ein

Die Mátra Kraftwerk GAG richtet ein Umweltsteuerungssystem ein

Das Mátra Kraftwerk führt ein Umweltsteuerungssystem bis zum Jahresende ein, dass der Norm ISO 14001 entspricht - hat der Vorstandsvorsitzende der Firma József Valaska angekündigt.   Er hat als Antwort auf Nachfrage mitgeteilt, dass das Ziel der Einführung sei, dass die Auswirkung jedes einzelnen Produktions- und Managementlenkungs- und-Entscheidungsprozesses auf die Umwelt kontrolliert, beaufsichtigt, überwacht und dokumentiert ist. Die Einführung des Systems wird von äußeren Experten geführt, überwacht und das System auditiert. Das Entsprechen der Norm muss jährlich mit einem äußeren Experten auditiert werden lassen. Es bedeutet nicht, dass bisher Mängel gegeben haben, da die Kontrollen keine Fehler entdeckt haben, aber die Einführung und Einhaltung der Vorschriften der Norm schafft solche Zwangsläufigkeiten, die quasi erzwingen, dass die Auswirkungen auf die Umwelt in jedem Fall geprüft sind und die Maßnahmen und deren Ergebnisse sowohl für die Behörden, die Bevölkerung als auch die Umweltschutzorganisationen einzusehen sind. Mátra wird unter den ungarischen Kraftwerken das erste sein, das ein solches System hat.  Bedeutet es, dass Mátra noch offener für die Interessenten sein wird?  Mátra - wie auch bisher - hält seine Tore sowohl für die Interessenten als auch für die Umweltschutzorganisationen offen. Wir empfangen jährlich mehrere Zehntausend Besucher und stellen unsere Produktions- und Umweltschutztätigkeiten vor.  Wie ist die Lage mit den Umweltschutzorganisationen?  Mátra ist bestrebt, auch mit den Umweltschutzorganisationen zusammenzuarbeiten, um ihre Tätigkeit und Standpunkt besser bekannt zu geben und von Fall zu Fall zu erklären, damit keine Missverständnisse vorliegen.   Mátra hat sich für den Schutz der Umwelt verpflichtet. Von Jahr zu Jahr tätigt sie bedeutende Investitionen zur Verminderung der Emissionen, genauso, wie in die Rekultivierung der im Laufe der Bergbautätigkeit gestörten Landschaft. 2008 bis 2010 wird die NOx-Emission mit einer zielgerichteten Investition von 1,2 Milliarden Ft bei den Feuerungsanlagen unter einen Wert von 200 mg/Nm3 gemindert, welchen Wert die jetzigen Umweltschutzvorschriften erst ab 2016 verbindlich machen würden.  Wir können viel von der Abfallmitverbrennungstätigkeit von Mátra hören, und im nicht immer positiven Sinne. Wie sieht diese Lage jetzt aus?  

Der Standpunkt des Mátra Kraftwerkes ist im Zusammenhang mit der Abfallstrategie der Folgende:

 Mátra unterstützt die selektive Abfallsammlung weitgehend und sie sammelt auch selbst den Abfall seit Jahren selektiv. Mátra hat kommunalen Abfall nicht gefeuert und feuert auch jetzt nicht, die Technologie ist dazu nicht geeignet. (Sie hat in den letzten Zeiten ansonsten keinen Abfall verfeuert.)  Was hat Mátra verfeuert?  Mátra hat nur selektiv gesammelten, bearbeiteten, vorbehandelten auf 3 cm zerkleinerten sortierten Abfall mit hohem Biomasse-Anteil und niedrigem Kunststoffanteil verfeuert, was bedeutet, dass aus dem Abfall die Metalle und die Rohstoffe (zum Beispiel die PET-Flaschen), den kompostierbaren Anteile beziehungsweise die nicht brennbaren Komponenten abgetrennt werden und die so zurückgebliebenen Abfallreste entscheidend aus Papier, Gewebe und Holz (EWC 191210, 191212[1]) – damit diese nicht die Abfalldeponien belasten und diese möglichst spät voll werden - nach Zerkleinerung, durch Mátra zu energetischen Zwecken verwertet wurde.   Mátra wollte/will in Ostungarn ein Mittel dazu anbieten, um zu vermeiden, dass ein - tatsächlich jeden Abfall empfangendes - Verbrennungswerk wie in Österreich errichtet wird. Für Mátra ist es kein Geschäftsziel, weil die Abfallverbrennung kein Geschäftspotenzial bildet. 2008 hat sich für Mátra ein Erlös von 245 Millionen Ft aus der energetischen Nutzung der Abfälle gebildet, was bei einem Umsatz von 80 Milliarden verschwindend gering ist. Ansonsten ist der Abfall nicht CO2-neutral und auch nicht als Grünstrom zu verwerten, weil das Volumen gering ist und die Gesellschaft keinen solchen Genehmigungsrahmen hat. Die gesamten Abfälle waren geringer als die Kohlenmenge, die an einem Tag verbrannt wird (20-30 000 t).   Ansonsten kontrolliert Mátra bei der Verfeuerung jede solche Emission, die auch durch die tatsächlichen Abfallverbrennungskraftwerke gemessen werden, und auch die Emissionsparameter sind entsprechend den Gesetzvorschriften bei der Abfallverbrennung streng.  Wie sieht die Lage mit der Verbrennung der sonstigen Abfälle - Tiermehl, Säureharz, öliger Boden - aus?  Solche gibt es nicht.   Mátra hat eine einmalige Hilfe an der kontrollierten Verfeuerung der im Lande angehäuften Tiermehlvorräte beziehungsweise an der Beseitigung der vor der politischen Wende angehäuften Umweltverschmutzungen - zum Beispiel Ölverschmutzung - auf eine billige umweltfreundliche Weise geleistet. Heute gibt es sowas nicht mehr.   Die Menge des Tiermehls ist geringer geworden, dieses wird durch die Zementfabriken verwertet. Die diesbezügliche Genehmigung von Mátra wird innerhalb ein paar Tage zurückgegeben. Wir werden aber alle unserer Genehmigungen überprüfen und was die Industrie nicht mehr braucht (z.B. Säureharz, öliger Boden, usw.) geben wir es ebenfalls zurück, wobei das Missverständnis beiseitegelegt wird, woraus daran zu schlussfolgern wäre, wozu wir eine Genehmigung haben, verfeuern wir es auch. Mátra verzichtet ab sofort auf eine Abfallverbrennungsgenehmigung von insgesamt 165 000 t oder sie verlängert nicht ihre verfallene Genehmigung.   Mátra ist ein Lignitfeuerungskraftwerk, und heute ein kleines bisschen auch Gas- und auch eine Biomassefeuerungskraftwerk. Wir sind nicht nach dem Zeichen des Abfallverbrennungskraftwerkes begehrt, aber wir möchten vermeiden, im Mangel an Verfeuerungskapazität Abfallverbrennungswerke zu errichten und auch noch, dass die energetisch verwertbaren Produkte die Umwelt beschädigen. Wir sind jedoch dazu verpflichtet, dass unsere solche diesbezügliche Tätigkeit offen und transparent ist und dass wir es über die Behörden und die Bevölkerung hinaus auch mit den Umweltschutzorganisationen abstimmen.  [1] EU-Abfallkode