Entsprechen der Umweltschutzstrategie der EU
Umweltschutz
UMWELTSCHUTZ
ENTSPRECHEN DER UMWELTSCHUTZSTRATEGIE DER EU
Gedanken zur Klimapolitik
Zum Klimagipfel im Februar haben die Vertreter der Politik, der Wirtschaft, des Umweltschutzes und anderer ziviler Organisationen ihre Verpflichtung für die Einführung des Klima-Energie-Paketes der Europäischen Union und der Realisierung der Umstellung auf eine Wirtschaft mit niedrigem Karbongehalt einstimmig ausgedrückt.
Aber auch aus den Gesprächen in den Pausen des Klimagipfels hat sich herausgestellt, dass jeder der Teilnehmer - entsprechend seinen eigenen politischen, wirtschaftlichen und existenziellen Interessen - etwas anderes über die Art und Weise des Erreichens der klimapolitischen Ziele denkt. Als wir von einer neuen Wirtschaft mit niedrigem Karbongehalt sprechen, geht es um die Entfaltung einer den klimapolitischen Zielen untergeordneten neuen Wertschöpfungswirtschaft, deren Ziel die Nachhaltigkeit und Erhöhung der Versorgungssicherheit, die Erhaltung des wettbewerbsfähigen Strommarktes mit niedrigen Preisen ist, was so zu erreichen ist, dass es in Ungarn einen Wert schöpft und Arbeitsplätze schafft oder bewahrt. Wir sind geneigt, im Zusammenhang mit der Klimapolitik und der Minderung der Kohlendioxid-Emission daran zu denken, dass wir keine neuen Kohlekraftwerke bauen oder die Stromerzeugung auf Kohlebasis mindern sollen. Gleichzeitig vergessen wir, dass kaum mehr als die Hälfte des infolge der ungarischen Stromerzeugung emittierten Kohlendioxids aus Kohlekraftwerke stammt, der Rest kommt von Gaskraftwerken, obwohl die Belastung dieser Letzteren in den vergangenen Jahren - aufgrund der außerordentlich hohen Gaspreise - wesentlich zurückgegangen ist. In unseren Tagen ist jedoch der Bau von Gaskraftwerken mit einer Gesamtleistung von etwa 3000 MW vorgesehen oder schon im Gange, die für Ungarn den Zuwachs des Kohlendioxids-Emissionsproblems bedeuten werden. Die Kohle beteiligt sich heute mit etwa 50% an der Energieerzeugung der Welt. Bei uns beträgt die Kohleverstromung weniger als 20% und dieser Anteil wird bis 2020 auf 12% sinken. Dabei sind die Kohlenvorräte der Erde nachweisbar auf längere Zeit ausreichend als die Gas- oder Ölvorräte, deshalb kann die Welt nicht auf die energetische Nutzung der Kohle verzichten und wird es auch nicht tun.
Die Welt kann es auch deshalb nicht machen, weil die Errichtung der Kernkraftwerke aufgrund von Regelungsproblemen ebenfalls an Grenzen stößt, zugleich beträgt der Strompreis aus der Kohle weniger als die Hälfte des Strompreises aus Gas. Von diesen Tatsachen ausgehend arbeiten heute die Experten daran, die so genannten sauberen Kohlentechnologien zu entwickeln und in industriellen Abmessungen wirtschaftlich zu gestalten. In dem Entwicklungsprozess der Evolution verschwinden die Kohlekraftwerkskapazitäten geringerer Leistung bis 2020 vom Markt, weil diese Einrichtungen geschlossen werden. Die Einheiten höherer Leistung (über 300 MW) werden sukzessive mit Kohlendioxidwäschern versehen, während die neuen Einheiten bereits mit einer geänderten Technologie errichtet werden, wodurch die CO2-Abtrennung und -Speicherung sichergestellt wird. Das Mátra Kraftwerk kann aufgrund seiner Rolle in der Volkswirtschaft und der Auswirkungen auf die Strompreise, die Arbeitsplätze und auf andere Wirtschaftszweige (z.B. Zementindustrie, Gipsplattenherstellung, usw.) nicht auf die energetische Verwertung des Lignit verzichten, gleichzeitig ist es auch dafür verantwortlich, das Erreichen sämtlicher Zielkomponenten im Klima-Energie-Paket der Union im eigenen Bereich zu fördern. Das Mátra Kraftwerk wird die Effizienz des Energieverbrauchs (den Wirkungsgrad des Kraftwerkes) bis 2020 insgesamt um beinahe 20% erhöhen, während der Anteil des aus erneuerbaren Energiequellen erzeugten Stromes in Visonta 20% erreicht und die spezifische Kohlendioxid-Emission über 20% sinken wird. Das Mátra Kraftwerk wird nach den vorliegenden Plänen bis zur Mitte des Jahrzehntes nach der Jahrtausendwende Strom in Höhe von 1 TWh pro Jahr aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, was im Zieljahr des Klima-Energie-Paketes im Jahre 2020 2% der ungarischen Stromerzeugung ausmachen wird. Die Kohlendioxid-Emission des Mátra Kraftwerkes betrug im Jahre 2005 6,2 Mio. t, was durch die Stilllegung der 100-MW-Blöcke zur Mitte des zweiten Jahrzehntes um 1,8 Mio. t mindern wird. Die energetische Nutzung der Biomassen beziehungsweise die Erhöhung dieser mindert insgesamt um weitere 1 Mio. t die Jahresemission. Die energetische Rohstoffproduktion auf anderen, zu landwirtschaftlichen Zwecken nicht tauglichen Flächen ermöglicht für die Landwirtschaft eine Entfaltung.
Entsprechen der Umweltschutzstrategie der EU
Anforderungssystem
•Minderung der CO2-Emission um 20% bis 2020 im Vergleich zur Basisemission im Jahr 2005;
•Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf 20% (in Ungarn auf 13%) bis 2020;
•Erhöhung der Energieeffizienz um 20% bis 2020.
Die Übernahme des Mátra Kraftwerkes(erste Szenarien)
•die CO2-Emission sinkt in Bezug auf die Technologie im Basiszeitraum um 20%, beziehungsweise bleibt auch bei Erhöhung der Leistung um 37% (400-MWnetto-Neubaublock) unter der Basisemission (6109 Tt CO2);
•der Anteil der erneuerbaren Energie steigt in Visonta bis 2015 auf 20% an;
•der energetische Wirkungsgrad steigt um 17% an.
József Valaska Vorstandsvorsitzender der Mátra Kraftwerk GAG
"MÁTRAI ERŐMŰ ZRT. Mátrai Erőmű Zrt.3271 Visonta, Erőmű u. 11.
Tel.: (37) 334-000 • Fax: (37) 334-016 E-mail: matra@mert.hu Internetseite: www.mert.hu


