RWE-Beteiligung Mátra Hilft im Kampf gegen Rotschlamm nach Unfall im ungarischen Aluminiumwerk

4.000 Tonnen Gips zur Neutralisierung der ätzenden Masse geliefert

Das Kraftwerk Mátra, eine Beteiligung der RWE Power, hat bislang rund 4.000 Tonnen Gips für die Neutralisierung des Rotschlammes nach dem schweren Chemie-Unfall in Ungarn bereitgestellt. Etwa eine Million Kubikmeter der stark ätzenden Masse liefen am vergangenen Montag nach einem Dammbruch aus einem Aluminiumwerk im Komitat Veszprém aus.

 

 

 

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Das Kraftwerk Mátra, eine Beteiligung der RWE Power

„Ich würde mich freuen, wenn wir mit unserer Hilfestellung einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der Menschen und zur Reduzierung der Umweltschäden in dieser extremen Notfallsituation leisten könnten“, betont József Valaska, Leiter des Kraftwerks in Ungarn. Der Gips wurde von Mátra kostenfrei zur Verfügung gestellt. Auf Lager liegen insgesamt acht Tausend Tonnen Gips, so dass bei Bedarf weitere Mengen geliefert werden können.

Das in Visonta ansässige Kraftwerk erzeugt jährlich etwa 500.000 Tonnen hochwertigen, reinen Gips. Dieser fällt als Nebenprodukt der Rauchgasentschwefelung an und wird an eine benachbarte Gipskartonfabrik und ein Zementwerk verkauft.

An der Bergbau- und Kraftwerksgesellschaft Mátra hält RWE Power eine Mehrheitsbeteiligung. Mit einer installierten Leistung von 836 Megawatt ist Mátra das größte Braunkohlenkraftwerk Ungarns und produziert rund 14 Prozent des ungarischen Stroms. Zur Verstromung wird die Braunkohle in zwei eigenen Tagebauen mit einer Kohleförderung in Höhe von etwa 8,5 Millionen Tonnen pro Jahr gewonnen.